Fachhochschule Potsdam

ISOLAR SOLARLUX® und Siebdruck

  • Hochschulbau  heute:  Mehr  Platz  für  Studenten,  weniger Ressourcenverbrauch

    Die Fachhochschule in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam trägt ihrer zunehmenden Beliebtheit auch baulich Rechnung. So erhielt das Labor-  und  Werkstattgebäude  der  Hochschule  für zwölf  Millionen  Euro einen 4.900 Quadratmeter großen Anbau. Die Fenster und Teile der Fassade des Neubaus wurden mit Spezialgläsern von arcon ausgestattet, die sowohl eine Wärme-  als  auch  Sonnenschutzfunktion  haben  und  durch  ihre  Siebdruckverzierung gestalterisches Element sind.

    Derzeit  rund  3.400  Studenten  sind  an  der  1991  gegründeten Fachhochschule Potsdam  eingeschrieben.  Das  Fächerspektrum  umfasst Ingenieurwissenschaftliche, soziokulturelle und gestalterische Studiengänge, die fast alle zulassungsbeschränkt und voll ausgelastet sind. Noch mehr Platz bietet der Erweiterungsbau „Annex 1“. Geplant wurde das Gebäude von den Berliner Architekten  Becher  +  Rottkamp  unter  dem  Gesichtspunkt  der  Nachhaltigkeit. Dessen Herzstück ist das integrative und ganzheitliche Energiekonzept, bei dem neue Technologien effizient eingesetzt werden, um Ressourcen einzusparen.

  • Spezialgläser von Arnold Glas

    Ein  Baustein  bei  der  Ressourceneinsparung  sind  die  Spezialgläser des Feuchtwanger  Glasveredlers  arcon, Technologiemarke der Unternehmensgruppe Arnold Glas.  Mit  einem g-Wert  von  27  Prozent tragen  die  als  Fenster  und Fassadenverkleidung  eingesetzten  Gläser  mit Sonnen-  und Wärmeschutzfunktion  zum  ökologischen Konzept des Gebäudes bei. Das Sonnenschutzglas sunbelt scandic 53/25 bietet mit einem g-Wert von 27 Prozent  an  Sonnentagen  Schutz  vor  heißen  Räumen bei  gleichzeitig  großer Lichtdurchlässigkeit  von  53 Prozent. Energieintensive  Klimaanlagen  sind  im Sommer  daher  nicht  notwendig. Im Winter  muss  dank  eines  Ug-Werts  von  1,0 W/m²K  Heizenergie  nur sparsam  eingesetzt  werden,  da keine Wärme  über  die arcon-Spezialgläser entweicht.

    Die Gläser der Kaltfassade wurden zusätzlich mit einem unregelmäßigen, hellen Muster  bedruckt,  das  dem  Gebäude  eine  besondere  Optik  verleiht.  Die entsprechend  bedruckten  Gläser  erinnern  an  mit  Wischtechnik  gestrichene Wände. „Dem Architekten war hier die Tiefenwirkung sehr wichtig“, erklärt Albert Schweitzer, Werkleiterbei arcon. Deshalb wurden die Gläser nachträglich mit  dem  Produkt  sunlite  CR  2  rückseitig  beschichtet.  Dieses  ist  eine Beschichtung, die wie ein Spiegel wirkt. Dadurch erhöht sich die Tiefenwirkung. Hergestellt wurden die in Potsdam eingesetzten Isoliergläser von Hoffmann Glas in  Halle/Peißen  und  von  arcon  mit entsprechenden  Beschichtungen veredelt.

  • Broschüre ISOLAR Solarlux

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