Verkaufsstart StrainScanner

arcon stellt ab sofort Anisotropie-Messtechnik bereit

  • Verkaufsstart StrainScanner – arcon stellt ab sofort Anisotropie-Messtechnik bereit

    Nutzen und Vorteile für ESG-Hersteller

    Mit dem StrainScanner ist eine hochauflösende Inline-Messtechnik zur objektiven und belastbaren Bewertung von Anisotropien in thermisch vorgespannten Gläsern verfügbar: Beim Verlassen der Vorspannanlage wird die Spannungsverteilung der Glasscheiben in Echtzeit gemessen und unmittelbar visualisiert. Anhand der Messergebnisse kann der Prozess gezielt optimiert werden – und höchste Vorspannqualitäten werden reproduzierbar.

    Der StrainScanner ist ab sofort zum Kauf verfügbar. Nutzen auch Sie die Chance, Ihren Vorspannprozess kontinuierlich und nachhaltig zu optimieren und erwerben Sie einen StrainScanner. Dank der nachweisbaren Glasqualität können Sie ein höchst attraktives Produkt mit eindeutigem Mehrwert anbieten.

    Die Pilotanlage des StrainScanners wurde im Januar bei arcon in Feuchtwangen erfolgreich in Betrieb genommen. Lassen Sie sich von der Leistungsfähigkeit des StrainScanners überzeugen und vereinbaren Sie gleich einen Termin mit uns.

     

    Nutzen und Vorteile für Architekten und Planer

    Neue Anisotropien-Messtechnik ermöglicht belastbare Spezifikation von Glas

    Als Anisotropien werden durch polarisiertes Licht sichtbar werdende Doppelbrechungserscheinungen in thermisch vorgespannten Gläsern bezeichnet. Sie galten bisher als produktionsbedingt und nicht vermeidbar. Dennoch werden sie als störend empfunden, da sie das Erscheinungsbild einer Fassade beeinträchtigen.

    Damit ist nun Schluss – mit dem StrainScanner wird die Qualität von Gläsern hinsichtlich Anisotropie nachweis- und dokumentierbar. Architekten und Planer haben die Möglichkeit, anisotropiearmes Glas zu spezifizieren und die gewünschte Qualität durch ein objektives Messverfahren nachweisen zu lassen. Anhand von vermessenen Musterscheiben können Vorspannqualitäten gezielt vereinbart werden. Böse Überraschungen bei der optischen Qualität einer Glasfassade sind damit ausgeschlossen.

    Der StrainScanner ist das Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit von arcon, der Technologiemarke der Unternehmensgruppe Arnold Glas, und der Firma ilis aus Erlangen, einem führenden Anbieter für Messtechnik zur Bestimmung von Restspannungen in Glas.

    Erfahren Sie unter folgendem Link noch mehr zum StrainScanner:

    StrainScanner™: arcon und ilis stellen Weltneuheit vor

  • Einzigartiges Messprinzip

    Der StrainScanner sieht nur die Restspannungen im Glas. Dadurch werden die Ergebnisse des StrainScanners im Gegensatz zu bisher bekannten Verfahren, die auf der Auswertung von Polarisationsbildern basieren, nicht von der Färbung der Gläser oder Beschichtungen beeinflusst. Eine ständige Kalibrierung auf unterschiedliche Glastypen entfällt und sorgt dadurch für eine bespiellose Belastbarkeit als auch Vergleichbarkeit der Ergebnisse.

    Zusätzlich zum Betrag der Spannung erfasst der StrainScanner auch die Orientierung. Erst durch Kenntnis beider Größen ist eine qualifizierte Aussage über mögliche Anisotropieeffekte und die Bestimmung des Isotropie-Wertes möglich.

    Bewertungskriterium Isotropie-Wert

    Der Isotropie-Wert gibt den Flächenanteil einer Scheibe an, der der selbst unter ungünstigsten Beleuchtungs- und Betrachtungsbedingungen frei von störenden Anisotropien ist. Der Isotropie-Wert wird – in Anlehnung an die allgemein geltenden Richtlinien zur Beurteilung der visuellen Qualität – sowohl für die gesamte Scheibe als auch separat für Hauptzone bzw. Randzone ermittelt. Für Architekten und Planer ergibt sich so die Möglichkeit, die gewünschte Produktqualität in Ausschreibungen festzulegen.

    Die Messergebnisse des StrainScanners bieten unter anderem aufgrund der Messgenauigkeit und der Reproduzierbarkeit eine nie dagewesene Informationstiefe hinsichtlich der Temperaturbehandlung beim thermischen Vorspannen Der StrainScanner wird so zum Schlüssel für eine perfekte Vorspannung – ein Vorteil, den ESG-Hersteller für sich nutzen sollten.


    Durch das Inline-Verfahren werden die erfassten optischen Verzögerungen in den thermisch vorgespannten Gläsern unmittelbar visualisiert. (Quelle: ilis)