Neue Mitglieder, neue Produkte, neue Herausforderungen

Die Große ISOLAR® Tagung 2018 in Fichtenau-Neustädtlein

Die Große ISOLAR® Tagung 2018 in Fichtenau-Neustädtlein

Neue Mitglieder, neue Produkte, neue Herausforderungen

Viel Neues stand auf der 35. Großen ISOLAR® Tagung vom 14. bis 16. Juni 2018 in Fichtenau-Neustädtlein auf dem Programm. Drei neue ISOLAR Partner aus Deutschland, Österreich und Serbien wurden mit Freude begrüßt, neue Arbeitsweisen und Prozessabläufe bei Architekten und Planern diskutiert und neue, hoch individuelle Beschichtungslösungen vorgestellt. Doch auch traditionellere Bestandteile der ISOLAR Tagung wie der Austausch untereinander und die Möglichkeiten der gemeinsamen Nutzung von Potenzialen kamen nicht zu kurz.

„Mit unseren drei neuen ISOLAR Partnern setzt sich der Trend zu einer immer vielfältigeren und internationaleren ISOLAR Gemeinschaft fort“, freut sich Hans-Joachim Arnold, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Unternehmensgruppe Arnold Glas. Mit der Firma Pavle doo gehört nun einer der führenden Hersteller von Design- und Architekturglas in Serbien zur ISOLAR Gruppe. Die forstner glass+ GmbH aus Amstetten in Österreich macht dagegen mit dem Vertrieb von innovativen Fassadensystemen auf sich aufmerksam. Und mit der ifg systems GmbH aus Varel in Deutschland gewinnt die ISOLAR Gemeinschaft einen Experten im Bereich der Isoliergläser mit integrierten beweglichen Sonnenschutzsystemen wie Jalousien. „Jeder ISOLAR Partner profitiert vom Austausch innerhalb einer so breit und vielseitig aufgestellten Gruppe“, fasst Arnold die erfreuliche Entwicklung bei den Neuzugängen zusammen.

Prozesshaftes Arbeiten bald Branchenstandard

Neues entsteht auch im Bereich der Arbeitsabläufe und Projektprozesse bei Architekten und Planern. Prozesshaftes Arbeiten entwickelt sich Schritt für Schritt zum Branchenstandard. „Dementsprechend verändern sich auch die Anforderungen von Planern an die Glaslieferanten“, erläutert Will Laufs, Geschäftsführer des Ingenieurbüros Laufs Engineering Design GmbH in New York City und Berlin. Wo früher noch Anfragen per Fax bei den Planungsbüros eingehen konnten, braucht es heutzutage digitale Datenmodelle: Building Information Modeling (BIM) sei dabei eine der zukunftsfähigsten Arbeitsweisen, so Laufs. „Bauherren, Architekten, Fachplaner und Handwerker werden in Zukunft parallel am gleichen Projekt arbeiten. Dank digitaler Plattformen sind alle immer auf dem neusten Stand und können ihr Fachwissen jeweils an der richtigen Stelle einbringen“, erläutert Laufs ein paar der Vorteile der neuen Arbeitsprozesse.

Trend zu individuellen Beschichtungen

Neuheit und Innovation stehen auch bei den neuen Produkte der Firma arcon, Technologiemarke der Unternehmensgruppe Arnold Glas, als zentrale Themen im Vordergrund. Mit arcon decochrome eröffnen sich in der Gestaltung und Ausführung dekorativer Gläser für den Innen- und Außenbereich neue Möglichkeiten: Die auf Chrom basierende Beschichtung eignet sich sowohl für die Anwendung in Form von feinen Linien als auch für großflächige Dekore.

Mit sunbelt D oHT gibt es eine neue Produktfamilie, bei der ein und dasselbe Ausgangsglas sowohl vorgespannt als auch nicht vorgespannt eingesetzt werden kann. Verarbeiter gewinnen so an Flexibilität in der Ausführung ihrer Projekte und sparen gleichzeitig an Lagerkapazitäten. Die verschiedenen Varianten der sunbelt D oHT-Serie sind selbstverständlich farblich aufeinander abgestimmt und können innerhalb eines Gebäudes verbaut werden.

Der Grundgedanke, Optik und Funktionalität nicht zu einem Entweder – Oder zu machen, wurde von arcon konsequent weiterentwickelt: Anstatt aus dem Portfolio einer bestimmten Produktpalette das am besten passende Produkt auszuwählen, wird der Spieß nun umgedreht: Der Kunde gibt vor, wie sein Produkt aussehen und welche technischen Werte es erfüllen soll. Auf dieser Basis werden die Beschichtungen individuell entwickelt, mit dem Kunden abgestimmt und hergestellt. Was in anderen Bereichen längst gang und gäbe ist – beispielsweise die individuelle Fertigung von Autos oder Motorrädern in Losgröße eins – soll nun auch bei Glasfassaden Realität werden.

Werksbesichtigung bei arcon in Feuchtwangen

Beispiele für die neuen Entwicklungen konnten sich die rund 70 Teilnehmer der Großen ISOLAR Tagung bei einer Werksbesichtigung der Firma arcon in Feuchtwangen ansehen. „Von den Neuentwicklungen von arcon profitieren auch wir ISOLAR Partner“, lobt Christian Dahlick, Geschäftsführer der Firma Oderglas GmbH, die Innovationen. „So bleiben wir auch künftig Vorreiter in der Branche, was technische Kompetenz und leistungsfähige Produkte angeht“, so Dahlick.

Ihre Kompetenz und Leistungsfähigkeit mussten die Tagungsteilnehmer bei arcon auch beim Torwandschießen auf dem Firmengelände unter Beweis stellen. Die Torwand war selbstverständlich aus Glas, hergestellt mit 12 mm starkem Einscheiben-Sicherheitsglas.

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