Brandschutzschulung bei Arnold Glas in Lichtenstein

Alleskönner Brandschutzglas

Brandschutzschulung bei Arnold Glas in Lichtenstein

Alleskönner Brandschutzglas

Ein sehr abwechslungsreiches Programm mit eindrucksvollen Präsentationen gab es Ende Februar bei Arnold Glas in Lichtenstein (Sachsen) zu bestaunen: Im Rahmen einer Brandschutzschulung erhielten mehr als 30 Teilnehmer detaillierte Einblicke in die Herstellung und Handhabung von Brandschutzgläsern. Auch ein Brandversuch wurde für die Besucher durchgeführt. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit Fachvorträgen und der Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.

Die Brandschutzschulung bei Arnold Glas in Lichtenstein begann direkt mit einer beeindruckenden Demonstration – einem Brandversuch im werkseigenen Prüfofen mit einer Glasscheibe aus der Brandschutzklasse F(EI) 30. Eine solche Scheibe verhindert die Ausbreitung von Feuer und Rauch mindestens 30 Minuten lang. „Unsere Gäste sollen erleben, was ein Brandschutzglas leisten kann“, erläutert Matthias Schulz, Vertriebsleiter Arnold Brandschutzglas in Lichtenstein, den Versuch. „Während auf der Feuerseite, also im Ofen, Temperaturen von mehreren hundert Grad Celsius herrschen, kann man das Glas auf der feuerabgewandten Seite mit der Hand anfassen, ohne dass etwas passiert“, so Schulz. So konnten sich die Gäste, vornehmlich Kunden und Kollegen aus der Unternehmensgruppe Arnold Glas, selbst von der Wirkungsweise des Brandschutzglases überzeugen.

Individuelle Brandschutzlösungen für unterschiedliche Systeme

Die Fertigungsmöglichkeiten von Brandschutzverglasungen und Mehrscheiben-Isoliergläsern konnten im Anschluss an den Brandversuch während der Werksführungen begutachtet werden. „Wir realisieren individuelle Brandschutz-lösungen in den unterschiedlichsten Systemkonstruktionen“, erklärt Sven Werwitzke, Bereichsleiter Arnold Brandschutzglas in Lichtenstein. „Und unsere Kunden können dank unserer Zulassungen eine enorme Vielfalt an Systemen in Holz und Gips als zugelassene Brandschutzverglasungen ausführen“, so Werwitzke. Diese Systeme stellten ein breites Einsatzfeld in Neubauten, bei Sanierungen oder auch im Denkmalschutz dar.

Vielfältige Kombinationsmöglichkeiten

Nach der Werksführung wurde die Veranstaltung in die Schulungsräumlichkeiten des Hotels Beierlein in Callenberg verlegt. Dort informierten die Bereichsverantwortlichen Matthias Schulz, Sven Werwitzke und Markus Hein die Teilnehmer im Rahmen einer Präsentation rund um das Thema Brandschutz umfassend über baurechtliche Aspekte, gesetzliche Vorschriften sowie die Brandschutzprodukte selbst.

So lässt sich die ohnehin große Vielfalt an Bauformen und Einsatzbereichen von Brandschutzverglasungen beispielsweise noch durch die Kombination mit anderen Funktionen wie Sonnenschutz erweitern. Damit ist der Einsatz von Brandschutzgläsern auch dort möglich, wo neben dem Brandschutz noch weitere Funktionalitäten gefordert sind. „Als Isolierglas eingesetzt, können die positiven Eigenschaften von Brandschutzglas noch um viele weitere Kombinationen ergänzt werden“, so Schulz. Mit Einbruchschutz, Alarmglas und Schalldämmung seien nur ein paar wenige Anwendungsbeispiele genannt.

Auch Spezialfälle sind bei Arnold Glas in Lichtenstein nichts grundsätzlich Unlösbares: „Für sehr spezielle Fälle bieten wir eine qualifizierte Produktberatung an und unterstützen auch sehr gerne bei der Planung und Einholung von Zustimmungen im Einzelfall“, bekräftigt Schulz. Mit einem gemeinsamen Abendessen und der Möglichkeit zum umfassenden Erfahrungsaustausch endete ein sehr abwechslungsreiches und informatives Schulungsprogramm.

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